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AWB-Projekt

Ende des Jahres 2011 nahmen wir Schüler der Stufe 10 unter Anleitung von Frau Tsironi-Hanisch an einem AWB-Projekt teil, bei dem es um ein sauberes Köln ging. Die Schüler haben es sich also zur Aufgabe gemacht gemeinsam Ideen & Entwürfe zu dem Thema zu erarbeiten. Wir haben viele gute Einfalle beitragen können und es sind wirklich gute Bilder dabei herausgekommen. Außerdem nahmen außer den Schülern und Schülerinnen unserer Schule auch Schüler des Lessing Gymnasiums und der Wilhelm-Busch-Realschule teil. Die Jury bildeten ein Schüler und ein Lehrer jeder Schule wie auch Frau Arycan (Mitarbeiterin der AWB). Um die Gewinner des Projektes zu küren, wählten wir aus über 50 Bildern mithilfe von Bewertungsbögen die besten Bilder mit Kriterien aus wie farbliche Gestaltung, Kreativität, Hilfsmittel (digitale Darstellung mit PC usw.) oder ob das Thema einbezogen wurde  Am Ende wurde dann daraus mit Noten von 1-6 der Notendurchschnitt errechnet. Mit einem Schnitt von etwas über 1,2 gewann ein Bild der Hauptschule, auf dem zweiten Platz lag ganz knapp dahinter das Lessing Gymnasium und den dritten Platz teilten sich zwei Bilder jeweils der Hauptschule und des Gymnasiums. Nun werden die Gewinner- Bilder in der Osterzeit in den Bahnen und Bussen der KVB veröffentlicht und namentlich erwähnt. Dieses Projekt hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns sehr über dieses tolle Ergebnis.

Rebecca H.


1. Preis!


3. Preis

Sehr gelobt  wurden auch die folgenden 3 Entwürfe:

          

 


Schulprojekt "Gesunde Schule"

Unser Schulprojekt fand in diesem Jahr unter dem Motto "Gesunde Schule" statt und brachte viele interessante Ergebnisse. Unser Reporter war diesmal Herr Falkenberg, der hier einige fotografische Eindrücke vorstellt.

 


Welche Berufe gibt es im Bereich „Gesundheit, Ernährung und Hauswirtschaft“? Das war eine der Fragen, denen diese Schüler/innen nachgegangen sind.

Schüler und Schülerinnen, die arbeiten, dürfen auch einmal Spaß haben!

Pommes, Kartoffelchips, Pizzen, Burger, Nuss-Nougat Cremés & Co. Kann das für Schüler nur Sünde sein? Zu welchem Ergebnis die Schüler wohl gekommen sind? Noch einmal herzlichen Dank an unsere Gastrednerin

Wer ein guter Rettungsschwimmer werden möchte, muss vorher erst viel lernen.  Rechts: Vorbereitung der wohl gesündesten Abschlussfeier des Jahres!


Stillleben malen macht ganz offensichtlich viel Spaß

In diesem Projekt konnten die Schülerinnen und Schüler eine Menge über den Umgang mit Hunden erfahren.


Hier konnten unsere Schülerinnen und Schüler ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen


Spitzenköche bei der Arbeit. Da darf man es sich am Ende auch mal schmecken lassen!


Wl    Das „Fit For Fun“ Projekt verlangte den Schülern und den Schülerinnen alles ab. Da darf man am Schluss auch mal ein Eis essen.

Hochseilgarten am Jugendpark im Kölner Rheinpark bot Nervenkitzel für 16 mutige Entdecker (16 Schüler/innen der Stufen 5 bis 9), die erste Hochseilerfahrungen sammeln wollten.
Bedingungen zum Klettern: -
Mindestgröße 1,40 m, Gewicht unter 120 kg

Erster Eindruck: Holz, Stahl, Unmenge an Seilen, die an Lianen im Regenwald erinnern...- sieht gefährlich aus, ist aber sicher.

Nach der Begrüßung, ein paar lustigen Aufwärmspielen mit Fahrradreifen und der Einweisung des erfahrenen Kletterteams Simon und Niko wurde es ernst. Manche schauten etwas skeptisch zum Parcour in die hohen Bäume, doch die beiden Trainer erklärten zunächst das System: "Du bist immer mit zwei Karabinern gesichert. Wenn du in die nächste Station gelangst, klickst du zunächst einen Karabiner an das neue Seil, bist aber noch durch den anderen Karabiner gesichert. Es kann also nichts passieren." Das gab Sicherheit, zumindest theoretisch...

Nun hieß es Sicherheitsgurte fest zerren, Helm aufsetzen, zwei Karabiner am Sicherheitsgurt befestigen.und ab zum Übungsparcour (noch auf der Erde); jeder musste zeigen, was er verstanden hatte. In Zweierteams ging´s dann richtig los in die Höhe: Bald schon hörte man nur noch das Klacken einschnappender Karabiner, Blättergeraschel, hier und da begeistertes Juchzen und  Vogelgezwitscher.

Der komplette Parcour dauerte ca. eine Stunde und führte über Leitern, wackelige Holzstämme sowie Brücken aus Seilen. Manche durchkletterten ihn sogar mehrmals. Die Meisten wollten es unbedingt schaffen, obwohl sie Angst hatten. Andere tasteten sich langsam voran und wuchsen in kurzer Zeit über sich hinaus; wieder andere sausten draufgängerisch davon.

Wichtig war es, seine eigenen Grenzen zu erkennen, sonst hing man plötzlich in der Höhe und kam nicht weiter. Manchmal waren es nur noch wenige Meter bis zur Platform, doch die Kräfte drohten einen zu verlassen. Dann redeten Niko oder Simon dem ein oder anderen gut zu oder seilten ihn ab.

Viele kletterten bis es nicht mehr ging.

Es war echt anstrengend, aber Spaß hat es trotzdem gemacht - Rettung inklusive!  Für die Meisten war es eine große Herausforderung die anfängliche Höhenangst zu überwinden; dazu kam die neue Erfahrung, von Anderen Ermutigung, Unterstützung und Hilfe beim Klettern zu bekommen.

Keiner blieb zu keinem Zeitpunkt allein!

 Das habt ihr toll gemacht - ihr wart eine super Gruppe, weiter so!


Das Projekt "Porzer Talente"

Das von der HIT-Stiftung geförderte Projekt der RheinFlanke „Porzer Talente“ bietet Schüler/innen die Möglichkeit,  individuell betreut und  in ihren Talenten gefördert zu werden. So können sie ihr eigenes  Potenzial entdecken und entwickeln.

Siehe dazu: http://www.koelnkickt.de/home/tribuene/f-r-unternehmen/ihr-nutzen/

„Köln backt sich den Superkicker

Flexibilität, Geduld und Durchhaltevermögen: Das sind die Zutaten in dem Geheimrezept für einen Superkicker – wenn er von den Porzer Talenten gebacken wird. „Zusammengerührt“ wurde er bei der Eröffnung des 4. Straßenfußballfestivals in Köln von Sinem Yildirim und Tugcenur Karakas am 30.09.2011

Trommeln:

Unsere Profi-Trommler hatten hier ihren großen Auftritt auf der Domplatte. So konnten sie ganz Köln ihre Talente zeigen

Theater:

 Im Schauspielunterricht  haben die Schülerinnen und Schüler  die Möglichkeit, durch Schauspielübungen, Atem- und Körperarbeit, Improvisation und szenisches Spiel das „Handwerk“ des Schauspielers kennen zu lernen.

Zeichnen:

Jeden Dienstag im Jugend- Art- Atelier Kalk werden den Schülerinnen und Schülern die breiten Facetten der Kunst vermittelt. Diese reichen vom freien Malen bis hin zur Schraffur und Lavierung.

Vorlesen:

Die Schülerin Jasmin lernt durch Atem- und Körperübungen den Umgang mit der eigenen Sprechstimme. Sie lernt ihre individuelle Sprechlage und die Variationsmöglichkeiten ihrer Stimme. Durch die Übungen kann sie eine Geschichte professionell mit Betonung vorlesen, sodass die Geschichte spannender und aufregender wird. 

Tanzen:

Unsere talentierten Tänzerinnen nahmen hier an einem professionellen Tanzunterricht in der Tanzschule Nett & Friends in Ehrenfeld teil.


Bericht
zu unserer Arbeit der „2. Chance“

 Am Freitag, den 06. Februar, trafen sich Vertreter der Jugendwerkstatt Porz, Herr Edwards, Schulleiter der Finkenbergschule und Frau Eichel-Selbach von der J. A. Comeniusschule, um einen Überblick über die Arbeit der „2. Chance“ zu geben. Interessierte Zuhörer waren die Vertreter der CDU: Ursula Heinen, MdB, Jürgen Hollstein, MdL, sowie Efkan Kara vom Deutsch-Türkischem Forum.
 Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und dem Europäischen Sozialfond (ESF) Fördermittel bereitgestellt für Schülerinnen und Schüler, die nicht regelmäßig zur Schule erscheinen. Dieses Bundesprogramm nennt sich „Schulverweigerung – Die 2. Chance“.
Schulverweigerung beinhaltet mehr als nur Schulschwänzen. Oft sind es sozial auffällige Jugendliche, die eine fehlende Tagesstruktur, Lern- und Motivationsschwäche oder andere individuelle Hemmnisse vorweisen. Diese können nicht durch die Schule alleine aufgefangen werden.
 Herr Stermann als Koordinator von der Jugendwerkstatt stellte das Programm den Anwesenden vor. An zwei Porzer Förder- und zwei Hauptschulen wurde das Programm im Herbst 2008 eingerichtet. Insgesamt 16 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren sind für dieses Projekt vorgesehen.
Eine Aufgabe der Jugendwerkstatt, der die Koordinierung obliegt, ist die Klärung der aktuellen Situation, in der sich die Jugendlichen befinden. Gemeinsam werden Strategien erarbeitet, die es den schulverweigernden Jugendlichen ermöglicht, sich wieder an die Schule anzubinden.
Die Vertreter der CDU zeigten sich an dem Projekt sehr interessiert und stellten Fragen zur konkreten Arbeit an den beteiligten Schulen.
 Frau Eichel-Selbach berichtete, dass die J.A. Comeniusschule sich entschlossen habe, für die „2. Chance“ Jugendliche aus den 7er und 8er Klassen zu nehmen. Ein erstes informatives Gespräch fand mit den vier Jugendlichen, ihren Eltern, den Klassenlehrerinnen, Frau Eichel-Selbach als Koordinatorin der Schule sowie Herrn Stermann im Herbst letzten Jahres statt. Die Eltern mit ihren Kindern sprachen sehr offen über ihre Probleme. Alle zeigten die Bereitschaft, an dem Programm teilzunehmen. Dieses bekundeten sie mit der Unterschrift unter einen Vertrag.

 In den folgenden Wochen traf sich Herr Stermann regelmäßig mit den Jugendlichen und versuchte nicht nur eine Gemeinschaft zu bilden, sondern auch die Gründe der Schulverweigerung mit den verschiedensten Methoden offen zu legen. Dadurch möchte er die jungen Menschen stabilisieren und mit ihnen eine Perspektive entwickeln, damit sie regelmäßig den Unterricht besuchen und einen Schulabschluss bekommen. Ein sehr wichtiges Instrument ist das sofortige Nachhaken, wenn die Schülerinnen und Schüler wieder fehlen. Sowohl Anrufe als auch Hausbesuche gehören ebenfalls zum Repertoire der Betreuer.

 Nachdem sich die Vertreter der CDU als auch die Vertreter der Jugendwerkstatt, Herr Grau und Herr Koch, ein Bild von der Arbeit machen konnten, boten die Politiker ihre Hilfe und Unterstützung an.        (Frau Eichel-Selbach)