Berufetag
11 Schüler/innen aus den Stufen 8 und 9
besuchten im Rahmen unseres „Berufetages“ am Mittwoch, 26.01.11 das Hotel
„Pullmann Cologne“ in der Kölner City – ein gigantisches 12-stöckiges
Gebäude. Zeitgleich fand im Saal eine große Karnevalssitzung statt, sodass
das Hotel recht bunt bevölkert war.
Die Gruppe wurde freundlich betreut und
geführt von der Trainingsmanagerin Frau Pohl, die unter Anderem einige
wertvolle Tipps und Hinweise gab für die Bewerbung um einen
Ausbildungsplatz.
Um in die engere Auswahl der Bewerber zu kommen, ist unter Anderem von größter Wichtigkeit, dass auf dem
Schulzeugnis keine
unentschuldigten Fehlzeiten auftauchen.
„Unentschuldigte Fehlzeiten sind ein Ausschlusskriterium“, so Frau Pohl!
(Für alle: Das heißt: "Das
war's!")
Die Schüler/innen erfuhren bei ihrem
Rundgang durch das Hotel, wie abwechslungsreich die Tätigkeit im
Hotelgewerbe sein kann. Ausbildungen erhält man als Hotel- oder als
Restaurantfachkraft. Ein Praktikum ist im Pullmann-Hotel ebenfalls möglich.
Der Besuch war absolut interessant und war
für alle Teilnehmer sehr bereichernd.
   
Eine andere Gruppe
von Schülern der Klassen 8 -10 besuchte am Berufetag das Radisson Blue Hotel:
   
Informationsveranstaltung
zur Berufsvorbereitung mit der Firma Sprint
Am 08.12.2010 gab es für die interessierten
Schüler aus Stufe 9 und 10 eine Informationsveranstaltung der Firma Sprint.
Herr Willems, der Niederlassungsleiter in Köln, stellte das Unternehmen vor.
Sprint gehört zu den größten
Sanierungsfirmen in Deutschland und hat bundesweit 29 Niederlassungen. Das
Unternehmen mit
über
850 Mitarbeitern führt Sanierungsarbeiten durch nach Brand-, Wasser- und
Sturmschäden, nach Schäden durch Einbruch und Vandalismus.
Dabei hat Sprint eigene Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten
Handwerksbereichen beschäftigt, die alle Sanierungs- und
Renovierungsarbeiten durchführen.
Außerdem hat die Firma eine eigene Akademie, wo Mitarbeiter geschult und auf
den neuesten Stand der Technik in Sachen Sanierung gebracht werden. In der
Niederlassung Köln werden Maler/Lackierer und Bürokaufleute ausgebildet.
Herr Klein als Ausbildungsleiter für die Maler und Lackierer berichtete über
die Ausbildung und die Eingangsvoraussetzungen.
Herr Ugras ist Bürokaufmann im dritten Ausbildungsjahr. Er ist in der
Verwaltung tätig. Nach bestandener Prüfung hat er gute Aussichten, von der
Firma übernommen zu werden.
Besonders interessant für unsere Schüler war, dass sowohl Herr Willems als
Niederlassungsleiter und Herr Klein als Ausbildungsmeister mit einem
Hauptschulabschluss 10A in ihre berufliche Laufbahn gestartet sind. Durch
Ausbildung und weitere Qualifizierungen, vor allem aber mit dem nötigen
Einsatz, sind sie auch als ehemalige Hauptschüler im ihrem Beruf
erfolgreich. Auch der Auszubildende hatte einen Hauptschulabschluss 10A, hat
dann am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung seine Fachoberschulreife
erworben und sich erfolgreich bei der Firma Sprint für eine Ausbildung
beworben.
Zwei unserer Schüler aus 10A haben sich im Anschluss an die Veranstaltung
für einen Praktikumsplatz als Maler / Lackierer beworben.
Wir danken Herrn Willems und seinen
Mitarbeitern für die informative Veranstaltung.
M. Frank
(Berufswahlkoordinatorin)
Berufswahlvorbereitung
Ein besonderes Augenmerk liegt
auf der Vorbereitung unserer Schüler auf ihre berufliche Zukunft.
Von Stufe 5 bis 10 werden Projekte zur Berufswahlvorbereitung
durchgeführt, so z. B. Kompetenzchecks, Berufsorientierungswochen
mit Betriebserkundungen sowie intensive Bewerbungstrainings. In den
Stufen 9 und 10 finden dann mehrwöchige Praktika statt – in
verschiedenen Betrieben aus Handwerk, Produktion, Handel und
Dienstleistung. Ziel der Praktika ist es, den Schülern Erfahrungen
aus erster Hand und Einblicke in die Betriebe zu vermitteln, nicht
zuletzt auch Kontakte zu ermöglichen für die Suche nach
Ausbildungsstellen – was auch immer wieder gelingt.
Hierzu gehören auch unsere
Praxisprojekte, die großen Anklang fanden.
Unsere
Aktivitäten im Rahmen der Berufswahlvorbereitung:
Praxisstation
Freiwillig nachmittags in der Schule bleiben um die
Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern? Für 15 Schüler/innen
gehört dies nun zum normalen Schulalltag. Am 1. September 2008 hat in
den Werkräumen der Schule die Praxisstation „Metallwerkstatt“ begonnen.
In der Praxisstation lernen die Jugendlichen über einen Zeitraum von
einem Jahr erste Module aus den Inhalten des ersten Ausbildungsjahres
kennen. Die Fachaufsicht wird von einem Meister der Sanitärinnung in
Zusammenarbeit mit dem Techniklehrer der Schule gewährleistet. Ziel
dieser Praxisstation ist es, den Jugendlichen in der unterrichtsfreien
Zeit Berufe aus dem Bereich Metalltechnik und deren Anforderungen näher
zu bringen, um ihnen somit den Übergang von Schule in Praktika und
Ausbildung zu erleichtern. Nach Abschluss der Praxisstation sollen die
Teilnehmer/innen über unterschiedliche Grundkenntnisse aus verschiedenen
Berufsbereichen verfügen, um gerade als Hauptschüler einen gewissen
Vorteil bei der Suche nach einer Lehrstelle zu besitzen
Die Praxisstation „Metallwerkstatt“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen
der Innung Heizung/Sanitär, dem Unternehmen Heizung/Sanitär Wolfferts,
der Johann-Amos-Comenius-Schule und dem Träger des Projektes ConAction
aus Köln.
Praxistag
Der
Praxistag für die Stufe 10 ist eine Neuerung im Fachbereich
Arbeitslehre. Im Anschluss an ein 2- wöchiges Betriebspraktikum bietet
es den Schülern/Schülerinnen, die nicht ein Langzeitpraktikum
absolvieren, die Möglichkeit, einen Tag pro Woche (jeden Dienstag) an
einem Projekt teilzunehmen.
Wir erwarten, dass sich die Ausbildungsreife der Schüler/innen
durch diese Projekte steigert!

Die Praxisstation in unserem Technikraum
Praktika
In den
Stufen 9 und 10 finden jeweils dreiwöchige Schülerbetriebspraktika
statt. In der Stufe 10 haben Schüler/innen die Möglichkeit,
Langzeitpraktika zu absolvieren, d. h. sie arbeiten mehrere Monate an je
einem Tag pro Woche in Betrieben, in denen sie Aussicht auf einen
Ausbildungsplatz haben.
Betriebserkundungen/Berufetag
Der Kontakt
Schule – Wirtschaft spielt für uns eine große Rolle.
Betriebserkundungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer
Berufswahlvorbereitung. In der Unter- und Mittelstufe gewinnen die
Schüler/innen Einblick in den wohnort- und schulnahen Wirtschaftsraum,
in den Stufen 9 und 10 lernen sie weitere, zum Teil größere Betriebe
kennen, die nicht direkt in ihrer bekannten Umgebung liegen. Dadurch
wird der Erfahrungshorizont der Schüler/innen erweitert. Sie verlieren
die Scheu vor dem Neuen, Unbekannten. Ihnen wird die Möglichkeit
geboten, eine Vielfalt von Berufen kennen zu lernen, es ergeben sich
Kontakte, die für die Praktikumsplatz- und Ausbildungsplatzsuche von
Vorteil sein können.
Der mit dem Team City Marketing organisierte
Berufetag ist somit ein wichtiger Baustein unserer
Berufswahlvorbereitung.
Bewerbungstraining
Das Projekt
„Bewerbungstraining“ wird in der Stufe 9 angeboten. Jeder Schüler
erstellt eine Standardbewerbung und einen Lebenslauf. Die Schüler/innen
der Stufe 10, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben möchten,
müssen diese Bewerbungsschreiben entsprechend ihrer individuellen
Bedürfnisse verändern. Hierbei sind sie auf die Hilfe der Lehrer/innen
angewiesen. Wir freuen uns über das Angebot des Teams City Marketing,
mit der Unterstützung von Fachleuten aus der Wirtschaft die Bewerbungen
zu optimieren.
ProSekKo (Projekt
Sekundarstufe 1 und 2 in Kooperation):
Informationen für
Eltern und Schüler
Wer kann an ProSekKo teilnehmen?
Das
Projekt ist für
Schüler,
die sich im 9. oder 10. Schulbesuchsjahr befinden,
schon mindestens ein Jahr
wiederholt haben und die Hauptschule
möglicherweise
vor der 10. Klasse verlassen werden.
Was ist das Ziel von ProSekKo?
Die
Schüler/innen
sollen einen Einblick ins Berufsleben und in die Arbeit der
weiterführenden
Berufskollegs erhalten.
Sie sollen ihre eigenen praktischen
Fähigkeiten
erproben und dabei erkennen, dass sie viel leisten können,
auch wenn ihre schulischen Leistungen nicht so gut sind. Sie sollen dadurch
neues Selbstbewusstsein
entwickeln, ihre persönlichen
Kompetenzen verbessern sowie schulische und
berufliche Perspektiven für
die Zeit nach der Hauptschule entwickeln.
Was wird in ProSekKo gemacht?
Über das gesamte Schuljahr hin besucht eine
Gruppe von ca. 12 Schülern/innen
jeden Dienstag ein Berufskolleg, um dort zu lernen und praktisch zu
arbeiten. Nach jeweils einem Trimester (ungefähr
12 Wochen) wechselt die Gruppe in ein anderes Berufskolleg und lernt dort
ein neues Berufsfeld kennen. Im letzten Trimester führen
die Schüler/innen
ein Betriebspraktikum durch. Dabei werden sie von einer Lehrperson der
Hauptschule begleitet und betreut.
Im Folgenden nun
ein Bericht aus dem Praktikum:
Mein
Praktikumsbericht
Während meines Praktikums in der Konditorei „Klüppelberg"
habe ich viel gelernt.
Meine Arbeitszeit war von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr und die Pause von 12.00 Uhr
bis 12.30 Uhr. Samstags musste ich schon um 7.00 Uhr anfangen, und um 15.30
Uhr war Arbeitsschluss. Die Mitarbeiter waren alle sehr nett zu mir.
Meine Tätigkeiten waren: Torten in den Laden bringen, Törtchen rollen und
füllen, Sahne in den Laden bringen, Obst schneiden und Putzarbeiten.
Man zeigte mir auch, wie Marzipanrosen hergestellt werden. Dies war gar
nicht so einfach. Aber nach einigen Versuchen gelang es mir dann doch. Es
machte richtig Spaß.
Die Arbeit hat mir viel Freude gemacht, und ich erhielt wichtige
Informationen über den Beruf der Konditorin. Es war eine Umstellung für
mich, so früh morgens aufzustehen und im Stehen zu arbeiten. Am Anfang tat
mir der Rücken weh.
Dieser Beruf ist für jemanden geeignet, der Spaß am Backen hat, kreativ und
handwerklich begabt ist. Ich habe festgestellt, dass ich diese Anforderungen
erfülle.
Maria Siebert
Situationen aus verschiedenen
Praktika:
Man sieht,
es kann Spaß machen......
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