Schulhund

Die Johann-Amos-Comnius-Schule verfügt über einen eigenen Schulhund. Zusammen mit ihrem Frauchen, Frau Poensgen-Dicke, besucht "Milka" zwei mal in der Woche den Unterricht.

Dabei erweist sich die tiergestützte Pädagogik als ein wichtiger Baustein, um die Schülerinnen und Schüler im Untrerricht zu fördern.

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, ist für die Arbeit mit dem Hund in der Schule der pädagogischen Abschluss der für den Hund zuständigen Person wesentlich, in unserem Fall ist die Hundefühererin ein Teil des Lehrerkollegiums. Das pädagogische Konzept hinter der Arbeit mit Schulhunden, berücksichtigt die individuellen Voraussetzungen der Schüler und des Hundes . Ziel ist eine individuelle Förderung der einzelnen Schüler und ein effektiveres Arbeiten in der Klassengemeinschaft.  

Untersuchungen hierzu haben ergeben, dass schon die regelmäßige Anwesenheit eines Hundes im Klassenverband (freie Interaktion) Veränderungen bewirkt:

  • Schüler gehen lieber zur Schule
  • Außenseiter werden aus ihrer Isolation geholt
  • Auffälligkeiten reduzieren sich
  • Positive Sozialkontakte werden gefördert
  • Lehrer werden mehr beachtet.

Durch die Interaktionen zwischen Hund und Schülern können unter anderem Probleme in den Bereichen Wahrnehmung, Emotionalität, Sozialverhalten, Lern- und Arbeitsverhalten und Motorik aufgearbeitet werden, da der Hund als "Katalysator" wirkt.